Vermögen.de Service:

Unser Anlagen-Check vergleicht die wichtigsten Geldanlagen
Fragen rund um Ihr Vermögen? Wir helfen Ihnen am Telefon!
Über unser Formular erhalten Sie schnell Rückmeldung.

Seite bookmarken bei

hinzufügen zu: Mr. Wong hinzufügen zu: Webnews hinzufügen zu: Icio hinzufügen zu: Yigg hinzufügen zu: Del.ico.us hinzufügen zu: Google Information

Wir über uns

Alle Infos auf einen Blick

In der heutigen Zeit ist es wichtiger denn je, zur finanziellen Absicherung der eigenen Person und der Familie ein kleines Vermögen aufbauen und dauerhaft sichern zu können. Das Angebot unserer Webseite hilft ihnen dabei und geht auf die unterschiedlichen Situationen ein, mit denen Sie und Ihr Vermögen sich in unterschiedlichen Lebenslagen auseinandersetzen müssen. Nutzen Sie beispielsweise unseren Vergleichsrechner und analysieren Sie mit ihm eine Vielzahl von Geldanlagen, die sich zum Vermögensaufbau ebenso wie zur Sicherung Ihres bereits aufgebauten Vermögens eignen. Wählen Sie zwischen einer Vielzahl von Produkten mit unterschiedlichem Risikogehalt, um mehr aus Ihrem Geld zu machen und einen passenden Vermögensaufbau für Ihren Anlagetyp zu finden.

Auch in Fragen wie dem Risikoschutz gerade größerer Vermögen und dem Umgang mit Ihrem Vermögen bei der Versteuerung oder der richtigen Vererbung steht Ihnen unsere Seite mit vielen nützlichen Hinweisen und Ratschlägen zur Seite. Unser Vermögenslexikon hilft dabei gerade Laien der Finanzbranche, im Dickicht der vielen Fachbegriffe den Überblick zu behalten und bei den verschiedenen Anlageprodukten ohne Probleme mitreden zu können. Lernen Sie über unsere Verzeichnisse eine Vielzahl von in Deutschland tätigen Banken und Finanzdienstleistern kennen, die Ihnen beim Aufbau sowie bei der Verwaltung Ihres Vermögens helfen können. Und sollte dies noch nicht reichen, stehen wir Ihnen gerne per Mailformular oder Telefon zur Verfügung.
 
kostenfrei

Wie können Sie Ihr Vermögen optimal absichern?


Kostenloser Vergleich aktueller Geldanlagen und Infos rund um Ihr Vermögen

Vermögen sichern

Vermögenswerte richtig einschätzen und absichern - wir informieren wie!

kostenfreier Vermögenscheck



  • aktuelle Geldanlagen im Vergleich
  • Kredite / Kreditabsicherung
  • Fonds / (Schifffonds / Immobilienfonds)
  • Tagesgeld & Festgeld
  • Baufinanzierung / Immobilien
 
 

Die Absicherung Ihres Vermögens



Je mehr es vom Lebensalter her in Richtung Rentenalter geht, desto wichtiger wird es, dass man das vorhandene Vermögen sichert. Aber auch bereits zuvor ist es vielen vermögenden Kunden wichtig, dass das Vermögen erhalten bleibt und man keine größeren Verluste erleiden muss. Der Begriff „Vermögen sichern“ muss in jedem einzelnen Fall genau definiert werden. Denn für manche Anleger bedeutet Vermögen sichern, dass man auf jeden Fall 100 Prozent des vorhandenen Vermögens behalten möchte, während andere Anleger auch ein um maximal 20 Prozent reduziertes Vermögen als „gesichert“ betrachten. Auf diesen Angaben beruhend, was genau der Kunde unter der Sicherung versteht, kann dann auch erst nach den passenden Finanzprodukten gesucht werden, welche mit dem jeweiligen Ziel zu vereinbaren sind. Möchte man beispielsweise 100 Prozent seines Vermögens sichern, dann gibt es eine kleinere Auswahl an möglichen Geldanlage, als wenn man unter der Sicherung des Vermögens versteht, dass mindestens 80 Prozent des Vermögens auf Dauer vorhanden sein sollen, man also einen begrenzten Verlust im Kauf nehmen würde. Bei der Sicherung des Vermögens spielt demnach die Rendite der jeweiligen Geldanlage eher eine etwas untergeordnete Rolle, während die Sicherheit des Produktes im Vordergrund steht. Daher möchten wir auf den folgenden Seiten die vielen im Finanzbereich angebotenen Geldanlagen etwas näher analysieren, was die jeweilige Sicherheit und das Risiko angeht, damit Sie schließlich einen Anhaltspunkt haben, welches Produkt man zum „Vermögen sichern“ verwenden kann und welches Produkt eher ungeeignet ist.

Spareinlagen



Aus Renditesicht werden gerade die verschiedenen Spareinlagen von vielen Anlegern seit Jahren etwas „belächelt“. Man erhält zur Zeit selten mehr als zwei Prozent, falls man sein Kapital auf einem Sparbuch anlegt. Allerdings haben die Spareinlagen eine sehr positive Eigenschaft, nämlich dass das hier angelegte Kapital sehr sicher ist. Diese hohe Sicherheit ist schon immer ein Grund dafür gewesen, dass die Spareinlagen trotz der schlechten Rendite einen größeren Stellenwert einnehmen, wenn die Sicherung des Vermögens im Vordergrund steht. Warum sind Spareinlagen so sicher? Zunächst einmal gibt es bei Spareinlagen keine „Kurse“, wie es zum Beispiel im Bereich Fonds, Aktien oder bei vielen Anleihen der Fall ist. Der Kunde erhält sein investiertes Kapital also stets zu 100 Prozent zurück. Ein Zinsrisiko gibt es bei Spareinlagen in fast allen Fällen auch nicht, denn der vereinbarte Zinssatz, meistens im Rahmen einer Bonus- oder Sonderzinsvereinbarung, ist für die gesamte Anlagedauer garantiert. Ein Währungsrisiko besteht bei den Spareinlagen als Geldanlage auch nicht, es sei denn, man nutzt Spareinlagen bei einer Bank außerhalb des EU-Raumes.

Auch das Emittentenrisiko ist bei den Spareinlagen weitestgehend ausgeschaltet. Die gesetzliche Einlagensicherung schützt Einlagen der Kunden auf Sparkonten aktuell (Stand 2010) bis zu einem Betrag von 50.000 Euro. Gerade für vermögende Privatkunden wäre dieser Schutz alleine sicherlich oftmals ausreichend, da häufig deutlich größere Summen als 50.000 Euro angelegt werden. Zu dieser gesetzlichen Einlagensicherung kommt jedoch noch die private Einlagensicherung der Banken als weiterer Faktor hinzu. Wie hoch diese Einlagensicherung konkret im Einzelfall ist, hängt von der Bank ab und an welchem Einlagensicherungsfonds diese angeschlossen ist. Im Durchschnitt kann man davon ausgehen, dass hier bei größeren Banken Kundeneinlagen im zwei- oder dreistelligen Millionen-Euro Bereich (pro Anleger) abgesichert sind. Bei den Sparkassen und den Volksbanken besteht sogar eine summenmäßig unbeschränkte Einlagensicherung. Sollten auch diese privaten Einlagensicherungen einmal im Schadensfall nicht ausreichen, so gilt auch für Spareinlagen bei allen deutschen Banken die Staatsgarantie, welche die Bundesregierung im Herbst 2008 abgegeben hat. Danach sind alle Gelder auf Sparkonten bei deutschen Banken unbegrenzt im Insolvenzfall der Bank abgesichert. Wenn Sie also Ihr Vermögen zu 100 Prozent sichern möchten und dabei einen geringeren Wert auf eine sehr gute Rendite legen, dann stehen mit den Spareinlagen hier sehr gute Produkte zur Auswahl.

Tagesgeld



Das Tagesgeld ist ebenfalls bestens geeignet, um bestehendes Vermögen sichern zu können. Denn genau wie die schon zuvor beschriebenen Spareinlagen beinhaltet das Tagesgeld faktisch außer dem Emittentenrisiko keine weiteren Risiken, wobei das Emittentenrisiko bis zu bestimmten Betragsgrenzen ebenfalls in Form der Einlagensicherung abgesichert ist. Allerdings müssen hier gerade die vermögenden Kunden etwas mehr vergleichen, denn wo für den „Kleinanleger“ die Absicherung durch die gesetzliche Einlagensicherung von bis zu 50.000 Euro meistens völlig ausreicht, spielt für den vermögenden Kunden sicherlich vor allem die zusätzliche private Einlagensicherung eine Rolle, da Anlagesummen von 50.000 Euro doch recht häufig überschritten werden. Daher sollte man sich über die jeweilige Einlagensicherung der Banken genau informieren, die sich am Eigenkapital der jeweiligen Bank orientiert, was die Höhe der Absicherung betrifft. Im direkten Vergleich zu den zuvor erläuterten Spareinlagen hat das Tagesgeld übrigens einen deutlichen Vorteil, nämlich zum einen die zumeist bessere Rendite und zum anderen auch die tägliche Verfügbarkeit, und zwar ohne das etwaige Vorschusszinsen zu zahlen sind oder Kündigungsfristen eingehalten werden müssen.

Neben dem Emittentenrisiko ist beim Tagesgeld nur noch ein Währungsrisiko vorstellbar, aber dieses ist nur dann vorhanden, wenn die Anlage nicht in der Währung Euro erfolgt. Ein gewisses Zinsrisiko ist natürlich auch immer vorhanden, weil es sich bei den Tagesgeldzinsen um variable Zinsen handelt. Ansonsten zählt weiterhin zu den Eigenschaften des Tagesgeldkontos, dass es keine Laufzeiten gibt, man kann also sein Kapital auch ab einem Tag anlegen. Gleiches gilt in den meisten Fällen auch für die Anlagesumme, die weder nach „unten“ noch nach „oben“ hin begrenzt ist. Allerdings muss man an dieser Stelle beachten, dass manche Banken dorthin gehend eine Grenze was die maximale Anlagesumme betrifft errichtet haben, dass ab einer bestimmten Anlagesumme die Verzinsung deutlich geringer wird. So erhält man dann zum Beispiel für eine Anlagesumme von 80.000 Euro noch eine Verzinsung von 2 Prozent, ab 100.000 Euro dann aber nur noch 1 Prozent. Somit handelt es sich hier faktisch um eine indirekte Grenze. Abschließend kann festgehalten werden, dass sich das Tagesgeld als Produkt sehr gut zur Sicherung des Vermögens eignet.

Festgeld



Das Festgeld ist dem Tagesgeld in sehr vielen Aspekten ähnlich. Auch dieses Finanzprodukt kann hervorragend dazu genutzt werden, um vorhandenes Vermögen gegen Verluste abzusichern und dabei natürlich trotzdem eine Rendite zu erzielen. Wie das Tagesgeld und auch die Spareinlagen ist das auf dem Festgeldkonto deponierte Kapital auch in den bereits genannten Grenzen durch die gesetzliche bzw. die private Einlagensicherung geschützt. Da das Festgeld bezüglich Risiko und Sicherheit vollkommen identisch mit dem Tagesgeld ist, stellt sich für den Anleger natürlich vor allem die Frage, wann man sich für ein Tagesgeldkonto und wann für ein Festgeldkonto entscheiden soll, worin also die Unterschiede bzw. die Vor- und Nachteile der Anlageformen bestehen. Der erste Unterschied, der jedoch für vermögende Kunden eher eine untergeordnete Rolle spielen dürfte ist, dass es beim Festgeld fast immer Mindestanlagesummen gibt. Diese liegen im Bereich von etwa 5.000 Euro, aber da man als vermögender Anleger sicherlich diese Summe ohnehin anlegen möchte, stellt dieser Mindestanlagebetrag keinen realen Nachteil des Festgeldes dar.

Die nicht jederzeitige Verfügbarkeit des auf dem Festgeldkonto deponierten Kapitals ist dann schon eher ein Nachteil des Festgeldkontos. Hier kommt es darauf an, ob man als Anleger relativ sicher ist, dass man das Kapital mindestens für 30 Tage nicht benötigt, denn 30 Tage sind bis auf sehr wenige Ausnahmen die Mindestanlagedauer beim Festgeld. Ist man sich nicht sicher und/oder möchte sein Kapital jederzeit verfügbar halten, dann ist das Tagesgeld sicherlich die deutlich bessere Alternative. Anders verhält es sich jedoch, wenn man absehen kann, wie lange man über sein Kapital nicht verfügen muss. Besonders wenn diese Dauer über mehrere Jahre hinaus geht, kann das Festgeld durch etwas höhere Zinssätze einen Vorteil aufweisen. Während Tagesgeld und Festgeld im Bereich von bis zu 2 Jahren Anlagedauer noch in etwa die gleichen Renditen aufweisen, liegt der Zinssatz beim Festgeld ab einer Festlegedauer von mehr als zwei Jahre, je nach konkret gewählte Laufzeit, dann mitunter doch 1-3 Prozent über den Tagesgeldzinsen. Die ebenfalls sehr gut zur Sicherung des Vermögens geeignete Anlage Festgeld sollte im Vergleich zum Tagesgeld also abhängig von der geplanten Anlagedauer und Verfügbarkeit des Kapital gewählt werden.

Geldmarktfonds



Die Geldmarktfonds, genauer gesagt die europäischen Geldmarktfonds, zählen neben den zuvor erwähnten Anlageprodukten Spareinlagen, Festgeld und Tagesgeld ebenfalls zu den Anlageformen, die in die Anlageklasse (Risikoklasse) I eingeordnet werden, also bestens dazu geeignet sind, um vorhandenes Vermögen zu sichern. Die Geldmarktfonds fallen zwar , wie generell alle Investmentfonds, nicht in den Bereich der Einlagensicherungs, sind aber dennoch bezogen auf das Emittentenrisiko genauso geschützt, im Grunde sogar noch besser als Tagesgeld & Co.. Denn während es bei der Einlagensicherung, ob gesetzlich oder privat, stets betragliche Grenzen gibt, besteht bei der Anlage in Geldmarktfonds gar kein Emittentenrisiko, unabhängig von der Anlagesumme. Der Grund dafür ist, dass die Gelder der Anleger nicht in das Vermögen des Fonds einfließen, sondern als Sondervermögen von dem Fondsvermögen getrennt verwaltet werden. Das hat zur Folge, dass bei einer etwaigen Insolvenz des Fonds diese Kundengelder nicht zur Insolvenzmasse gehören. Da die europäischen Geldmarktfonds auch kein Währungsrisiko beinhalten, zumindest wenn nur in auf Euro lautende Geldmarktpapiere investiert wird nicht, ist die Anlage insgesamt sogar noch ein Stück weit sicherer als Tagesgeld oder Festgeld, eben aufgrund des komplett nicht vorhandenen Emittentenrisikos.

Auch bei der schnellen Verfügbarkeit können Geldmarktfonds durchaus punkten. Da Geldmarktfonds zwar auch aktuelle Preise haben, also indirekt Kurse, diese sich aber im Grunde fast nie durch fallende Preise auszeichnen, ist eine jederzeitige verlustfreie Verfügbarkeit des in die Geldmarktfonds investierten Kapitals gewährleistet. Somit liegen die Geldmarktfonds was die jederzeitige Verfügbarkeit betrifft gleichauf mit dem Tagesgeld und besitzen diesbezüglich einen Vorteil gegenüber dem Festgeld. Nach den bisherigen Ausführungen könnte man meinen, dass die Geldmarktfonds bisher die beste Alternative sind, wenn man sein Vermögen sichern möchte. Es gibt kein Emittentenrisiko, bei europäischen Geldmarktfonds kein Emittentenrisiko und das Kapital ist jederzeit verfügbar. Wie aber sieht es mit der Rendite aus? Bezogen auf die Rendite geraten die Geldmarktfonds gegenüber Tages- und Festgeld ins Hintertreffen. Der Nachteil besteht nicht etwa im Ertrag im Sinne der Verzinsung, denn die Verzinsung ist nahezu identisch mit der von Tagesgeld und Festgeld, weil die Geldmarktfonds ja ihrerseits zu einem größeren Teil in Tages- und Festgelder investieren. Das „Problem“ sind die Gebühren des Fonds, also der Ausgabeaufschlag bzw.. die Vertriebs- oder Managementgebühr. Diese Gebühren senken natürlich für den Anleger die Rendite. Beim Tages- und Festgeld ist das nicht der Fall, da dort keine Gebühren anfallen. Insofern kann man als Fazit festhalten, dass es sich bei den Geldmarktfonds zum einen um die sicherste Art der Geldanlage handelt, aber auf der anderen Seite nicht um die renditestärkste Alternative im Vergleich zu Tages- und Festgeld.

Bundeswertpapiere



Als letzte noch nicht genannte Anlageform fallen auch die Bundeswertpapiere in die Risikoklasse I, zählen also zu den sehr sicheren Geldanlagen. Die unterschiedlichen Bundeswertpapiere unterscheiden sich nicht in ihrer Sicherheit, mit Ausnahme der US-Dollar Währungsanleihe des Bundes, sondern vielmehr durch ihre sonstigen Eigenschaften wie Rendite oder Laufzeit. Im Folgenden soll daher ein kurzer Überblick über die verschiedenen Bundeswertpapiere gegeben werden, die allesamt hervorragend zur Sicherung von Vermögen auf sehr sichere Art und Weise geeignet sind.

Tagesanleihe



Die Tagesanleihe stellt im Grunde das identische Produkt zum von den Kreditinstituten angebotenen Tagesgeld dar. Der Unterschied zum Tagesgeld besteht im Grunde nur im Namen, darüber hinaus allerdings auch noch in einem entscheidenden Punkt, nämlich in der Rendite. Zunächst einmal gibt es auch bei der Tagesgeldanleihe des Bundes faktisch keine Mindesteinlage bzw. diese liegt bei 50 Euro, und das Kapital ist jederzeit verfügbar. Positiv kann sich die Tagesanleihe im Hinblick auf die Gutschrift der Zinsen darstellen. Diese erfolgt nämlich nicht wie beim Tagesgeld maximal einmal im Monat, sondern täglich, sodass der Anleger einen optimalen Zinseszinseffekt nutzen kann. Schaut man sich jedoch die Rendite der Tagesanleihe an, so ist dieser Vorteil bereits mehr als nur ausgeglichen. Die spärliche Rendite ist nämlich das große Manko der Tagesanleihe und lässt faktisch trotz der hohen Sicherheit durch den Emittenten Bund kein Argument zu, warum man als Anleger in dieses Produkt investieren sollte. Während man beim Tagesgeld derzeit (Stand Anfang August 2010) bis zu 2,10 Prozent an Zinsen erhalten kann, liegt die Rendite der Tagesgeldanleihe (Stand 6. August 2010) bei unter 0,50 Prozent. Diese „katastrophale“ Rendite ist natürlich im Grunde für jeden Anleger ein absolutes Knock-Out Kriterium, zumal man beim genauso sicheren Tagesgeld bis zum vierfachen Ertrag erhält. Ansonsten ist zur Tagesanleihe auch nicht mehr viel zusagen, außer das es noch einige Beschränkungen gibt, was die maximale Ordergröße betrifft. So dürfen pro Tag maximal pro Anleger 250.000 Euro gekauft und maximal eine Millionen Euro am Tag verkauft werden.

Finanzierungsschätze



Bei den Finanzierungsschätzen handelt es sich ebenfalls um Bundeswertpapiere, die in den kurzfristigen Anlagebereich fallen, wie auch bereits die zuvor erwähnte Tagesanleihe. Das Hauptmerkmal der Finanzierungsschätze besteht darin, dass die Anlage abgezinst ist. Das bedeutet, der Anleger muss beim Kauf einen Preis zahlen, der unterhalb des Nennwertes liegt. Aus dieser Differenz ergibt sich dann der Ertrag der Anlage. Kauft man beispielsweise Finanzierungsschätze im Nennwert von 100.000 Euro, so muss man beispielsweise nur 98.000 Euro bezahlen, was dann einer Verzinsung von zwei Prozent auf ein Jahr gerechnet entsprechen würde. Wie alle anderen Bundeswertpapiere können auch die Finanzierungsschätze kostenlos bei der Finanzagentur des Bundes gekauft und verwahrt werden. Der Mindestanlagebetrag liegt bei 500 Euro und bezüglich der Kaufzeiten kann der Anleger sich zwischen einem und zwei Jahren entscheiden. Die Papiere werden weder an der Börse gehandelt noch ist eine Verfügung vor Ablauf der Anlagedauer möglich. Pro Person und Tag dürfen maximal 250.000 Euro Nennwert geordert werden. Auch die Rendite der Finanzierungsschätze kann mit der vom Festgeld oder Tagesgeld nicht mithalten, auch wenn der Ertrag etwas über dem der Tagesanleihe liegt.

Bundesschatzbriefe



Die Bundesschatzbriefe gibt es schon einige Jahrzehnte und insgesamt zählen diese Bundeswertpapiere sicherlich zu den bekanntesten Emissionen des Bundes im Wertpapierbereich. Das die Bundesschatzbriefe als Emissionsprodukt des Bundes sehr sicher sind, und somit bestens zum Vermögen sichern geeignet sind, muss nicht mehr explizit erwähnt werden. Es gibt zwei Varianten von Bundesschatzbriefen, was die grundsätzliche Konstruktion betrifft, nämlich den Bundesschatzbrief Typ A und den Bundesschatzbrief Typ B. Der Mindestanlagebetrag beträgt bei beiden Bundesschatzbrief-Typen 50 Euro bzw. 52 Euro beim Erwerb über die Finanzagentur des Bundes. Die Schatzbriefe des Bundes sind nicht über die Börse handelbar, aber es gibt keine maximale Orderhöhe, ganz im Gegensatz zu manch anderen Bundeswertpapieren. Beim Bundesschatzbrief Typ A ist es so, dass die Zinszahlung jährlich erfolgt und die Laufzeit bei sechs Jahren liegt. Der Bundesschatzbrief Typ B hingegen hat eine Laufzeit von sieben Jahren und die Zinszahlung erfolgt gesammelt am Ende der Laufzeit. Sowohl Typ A als auch Typ B können nach einem Jahr vorzeitig zurück gegeben werden, allerdings maximal 5.000 Euro Nennbetrag je Anleger und Monat. Weiterhin zeichnen sich die Bundesschatzbriefe durch die so genannte Zinstreppe aus. Das bedeutet, je weiterem Laufzeitjahr wird der Zinssatz etwas höher, was natürlich einen Anreiz darstellen soll, die Papiere bis zum Ende der Laufzeit zu behalten.

Bundesobligationen



Die Bundesobligationen sind die ersten der bereits genannten Bundeswertpapiere, die man auch an der Börse kaufen bzw. verkaufen kann. Nach Durchführung des Auktionsverfahrens von Seiten der Finanzagentur werden die Bundesobligationen, die stets mit einer Laufzeit von fünf Jahren ausgestattet sind, direkt an der Börse eingeführt. Der Zinssatz steht für die gesamte Laufzeit fest und ist nicht veränderbar. Über die Finanzagentur des Bundes können Bundesobligationen für maximal 250.000 Euro pro Person und Tag gekauft werden, beim Kauf über die Börse gibt es natürlich in dieser Hinsicht keine Beschränkungen. Die Mindestanlage beträgt über die Finanzagentur 110 Euro, beim Kauf über die Börse gibt es keine Mindestkaufsumme. Ansonsten gibt es zu den Bundesobligationen als festverzinsliche Wertpapiere des Bundes auch nicht viel zu sagen, außer dass es sich natürlich auch hier um eine gute Alternative handelt, wenn man sein Vermögen sicher anlegen möchte.

Bundesanleihen



Die auch als „Bunds“ (abgeleitet von Bonds) bezeichneten Bundesanleihen sind die Bundeswertpapiere mit der mit Abstand längsten Laufzeit. Die ebenfalls an der Börsen handelbaren Bundesanleihen werden entweder mit einer Laufzeit von zehn oder 30 Jahren ausgegeben. Die Zinszahlung ist vom Zinssatz her garantiert und findet einmal im Jahr statt. Trotz der sehr langen Laufzeiten sind die Bundesanleihen natürlich dennoch flexibel, da ein Verkauf über die Börse jederzeit gewährleistet ist, dann allerdings natürlich zum aktuellen Kurs. Eine Kapitalgarantie von 100 Prozent gibt es nur zum Fälligkeitsdatum, auch wenn die Kurse selten unterhalb von 95 Prozent liegen. Auch international betrachtet zählen die Bundesanleihen zu den sichersten Anleihe überhaupt und werden von allen Rating-Agenturen mit der besten Bewertung ausgezeichnet, wie zum Beispiel dem „Triple-A“ von Standard & Poors.

Bundesschatzanweisungen



Die Bundesschatzanweisungen spielen heute in der Praxis für private Anleger kaum noch eine Rolle, sondern werden eher im Handel unter den Banken oder bei institutionellen Anlegern als Depotbeimischung genutzt. Die Laufzeit der Bundesschatzanweisungen beträgt ab dem Zeitpunkt der Emission exakt zwei Jahre. Der Zinssatz ist fest und die Zahlung der Zinsen findet einmal im Jahr statt. Bundesschatzanweisungen können über die Finanzagentur des Bundes oder alternativ über die Börse gehandelt werden und es bestehen keine betragsmäßigen Beschränkungen.

US-Dollar Fremdwährungsanleihen



Die US-Dollar Fremdwährungsanleihe des Bundes wurde erstmals im Jahre 2005 emittiert und „tanzt“ im Vergleich zu den übrigen Bundeswertpapieren etwas aus der Reihe. Die Anlage ist zwar aufgrund des Emittenten Bund ebenfalls sehr sicher, allerdings besteht im Gegensatz zu den übrigen Bundeswertpapieren hier ein Währungsrisiko. Dieses kommt dadurch zustande, dass die Anleihe in Dollar ausgegeben und zurück gezahlt wird. Sollte sich also nach dem Kauf der Anleihe der Kurs des Dollars gegenüber dem Euro negativ entwickeln, also der Dollar an Wert verlieren, würde das für den Inhaber der Anleihe einen Währungsverlust bedeutet. Andersherum können natürlich bei gestiegenem US-Dollar auch Währungsgewinne entstehen. Die Laufzeit der Währungsanleihe beträgt fünf Jahre und das Papier ist an der Börse handelbar. Die Zahlung der Zinsen erfolgt jährlich in US-Dollar.

Anleihen



Außer den zuvor genannten Bundesanleihen fällt keine Anleiheart in die Risikoklasse I, sondern bestenfalls in der Risikoklasse II findet man einige der unterschiedlichen Anleihetypen vor. Je nach Art der Anleihe und je nach Emittent verteilen sich die verzinslichen Wertpapiere faktisch in jede der vier übrigen Anlageklassen, von den Staatsanleihen europäischer Staaten in Anlageklasse II bis hin zu den so genannten hoch spekulativen Junk Bonds, die man in der Risikoklasse V wiederfindet. Neben der Anleiheart ist vor allem das Rating eine gute Hilfe dabei für den Anleger, wie man das Risiko der Anleihen einschätzen kann. Von der Anleiheart her gelten die Staatsanleihen im Durchschnitt am sichersten, auch wenn es natürlich auch in dieser Sparte unrühmliche Ausnahmen gibt, denn auch Staaten können heutzutage durchaus zahlungsunfähig werden. Von daher muss man sich bei den Staatsanleihen genau anschauen, welcher Staat der Emittent ist und wie das Rating für diesen Emittenten lautet. Gleiches gilt auch für eine weitere Anleiheart, nämlich für die Industrie- bzw. Unternehmensanleihen. Diese werden von Unternehmen aus der Privatwirtschaft ausgegeben und natürlich gibt es gerade in diesem Emittentenbereich erhebliche Unterschiede, was die Bonität der Emittenten betrifft. Auch hier ist wiederum das Rating eine sehr gute Hilfe.

Einige Anleihearten haben aber auch fernab des immer vorhandenen Emittentenrisikos noch weitere Risikofaktoren aufzuweisen und sind daher zum Vermögen sichern nicht unbedingt geeignet. Zu diesen Anleihearten zählen vor allem die Währungsanleihen, oftmals auch als Fremdwährungsanleihen bezeichnet. Das Risiko für den Anleger besteht hier vor allem darin, dass die Anleihe in einer fremden Währung emittiert und vor allem zurück gezahlt wird. Möchte man also beispielsweise in eine US-Dollar Währungsanleihe investieren, dann muss man zunächst Euro gegen US-Dollar tauschen, und bei Fälligkeit dann die US-Dollar in Euro zurück tauschen. Hat der Dollar nun innerhalb dieses Zeitraumes an Wert gegenüber dem Euro verloren, so sind Währungsverluste entstanden, die selbst bei stabilen Währungen wie den beiden im Beispiel genannten Währungen durchaus im Bereich von bis zu 30 Prozent liegen können. Bei volatileren Währungen sind sogar Verluste von bis zu 90 Prozent möglich. Ansonsten gilt bei allen Anleihen die Devise, dass man sich im Detail sehr genau über die Chancen und Risiken informieren sollte. Neben den bereits erwähnten Anleihearten gibt es zum Beispiel noch Gewinnschuldverschreibungen, Genussscheine, Auslandsanleihen, Wandelanleihen, Optionsanleihen und einige weitere Anleihearten.

Investmentfonds



Die Frage nach der Sicherheit von Investmentfonds ist sicherlich mit am schwersten von allen Produkten zu beantworten, da man viele Faktoren berücksichtigen muss, wie zum Beispiel die Art des Fonds, die geplante Anlagedauer oder den Investment-Schwerpunkt des jeweiligen Fonds. Zunächst ist es sehr wichtig den Unterschied zwischen offenen und geschlossenen Fonds zu kennen, denn geschlossene Fonds sind relativ spekulativ und sind beim Thema Vermögen sichern relativ fehl am Platze. Nicht so jedoch viele offene Fonds. Die offenen Investmentfonds teilt man in vier verschiedene Gruppen ein, nämlich in die Geldmarkt-, Renten-, Aktien- und Immobilienfonds. Alle vier Gruppen haben ihre Vor- und Nachteile und unterscheiden sich vor allem auch bezüglich der möglichen Rendite und der Sicherheit des jeweiligen Investments. Als am sichersten gelten die Geldmarktfonds, denn hier investiert die Fondsgesellschaft ihrerseits nur in sehr sichere Produkte, wie Geldmarktpapiere (zum Beispiel Schatzanweisungen oder Finanzierungsschätze des Bundes) oder Termingelder. Als ebenfalls recht sicher können die Rentenfonds betrachtet werden, obwohl an dieser stelle bereits schon zwischen den Schwerpunkten des Fonds unterscheiden muss. Denn natürlich ist es hinsichtlich der Sicherheit schon ein großer Unterschied, ob ein Rentenfonds vorwiegend in europäische Staatsanleihen oder in Anleihen von Schwellenländern investiert.

Die dritte Hauptfondsart im Bereich der offenen Fonds, die Immobilienfonds, können wiederum als durchweg recht sicher angesehen werden. Hier kommt es vor allem auf die Qualität des Fondsmanagement an, nämlich das möglichst stabile und rentable Immobilien ausgesucht werden, in welche der Fonds daraufhin das Kapital der Anleger investiert. Das die Sicherheit von Investmentfonds auch von der Anlagedauer abhängig ist, machen vor allen Dingen die Aktienfonds deutlich. Hier ist es keineswegs selten, dass Aktienfonds über ein oder auch zwei Jahre hinweg deutlich Verluste aufweisen, dennoch in einem Fünf- oder Zehn-Jahres-Zeitraum deutlich in der Gewinnzone liegen. Zudem kommt es natürlich auch hier darauf an, in welche Art von Aktien der Fonds investiert. Insgesamt muss man bei den Investmentfonds also genau selektieren und nach Bedarf auswählen, wenn das Vermögen sichern deutlich im Vordergrund stehen soll.
 
FAQ

Die häufigsten Fragen
zur Vermögensabsicherung



Datensicherheit & Service


Ihre Daten sind bei uns gut aufgehoben

Wir legen großen Wert auf die
Sicherheit Ihrer Daten und
garantieren einen absolut
unabhängigen Service und
Vergleich!

Datenschutzinfos
 
 
Info: Kredit Info | Kredit Vergleich Info | Versicherungsvergleich